Wandern

Für wanderlustige Gäste bietet das Umland viele schöne Routen

Wanderung im Naturschutzgebiet Ahrensee und Nordöstlicher Westensee

Als Teil des Naturschutzgebietes zeichnet sich der malerische Ahrensee durch besondere landschaftliche Schönheit und durch eine Vielfalt verschiedener Biotope aus, in denen auch seltenere Pflanzen und Tiere überleben können. Unter der Obhut der Stiftung Naturschutz und des BUND darf sich in den Wäldern und Wiesen, die den Lauf der Eider und den See säumen, Natur entfalten. Lassen Sie sich im vom Mädesüß verzaubern, vom Klappertopf betören und von Libellen umschwärmen. Mit etwas Glück zeigt sich auch der Seeadler, der hier einen Horst bewohnt.

Wanderung im Naturschutzgebiet Nordöstlicher Westensee

Wer nicht glaubt, dass es all dies an einem Binnensee zu bestaunen gibt, ist herzlich eingeladen, sich auf einem abenteuerlichen Ausflug vom Gegenteil zu überzeugen. Der nordöstliche Westensee und der Untere Schierenseebach sind berühmt für ihre große Artenvielfalt an besonderen Muscheln und Schnecken. Von der Badestelle der Wroher Bucht aus wandern wir durch schönen Mischwald am Fuß einer langgestreckten Moräne zwischen Westensee und Schierensee, dem Börner, bis zur Hohburg. Von dort aus überfielen im Mittelalter Seeräuber die Hanseschiffe auf der Eider. Durch urigen Bruchwald mit Wildnischarakter geht es am Seeufer weiter zu den Muschelbänken und schließlich nach Wrohe zurück.

Naturkundliche Herbstwanderung zum Kieler Berg bei Groß Vollstedt

Nicht der besser bekannte Tüteberg mit seinen 88 m ist die höchste Moräne im Naturpark Westensee, sondern der Kieler Berg mit 94 m. Lässt sich wegen der dichten Bewaldung seines Gipfels von dort auch kein Panoramablick genießen, kann das Auge doch während der Rundwanderung weit über eiszeitlich geformte Geestlandschaft und bronzezeitliche Hügelgräber schweifen. Neben den herbstlich geschmückten Bäumen und Sträuchern erfahren die Spuren frühzeitlicher Besiedlung unsere Aufmerksamkeit.

Naturkundliche Herbstwanderung im Gutspark Bossee

Ob einheimisch oder fremdländisch – im goldenen Oktober entzünden die Bäume im Gutspark Bossee ein Feuerwerk an Farben. Vom zarten Gelb der Birken und Linden über das warme Maisgelb der Flügelnüsse, das kupferne Rot der Buchen, das goldene Braun der Eichen bis zum tiefen Purpur der Ahorne: Auf einer Rundwanderung wollen wir dieses Schauspiel genießen und verschiedene Baumarten näher kennenlernen. Auch etwas Regionalgeschichte zum Gut Bossee und seiner Umgebung darf dabei nicht fehlen.

Halbtageswanderung mit historischen und naturkundlichen Ein- und Ausblicken

Wir beginnen unsere Wanderung am Fähranleger der Kanalfähre „Adler 1“, kreuzen den Nord- Ostsee-Kanal, mit Glück ganz dicht an einem der Schleuse einfahrenden Schiff vorbei und gutem Ausblick zur Schleusenanlage. Im historischem Lotsenviertel Holtenau gehen wir an Land. Unser Weg führt uns Richtung Tiessenkai – Fans des Kieler Tatorts wird das Schiffercafé am Tiessenkai ein Begriff sein – weiter vorbei am Leuchtturm und historischer Seebadeanstalt (nach Wunsch mit Badestopp) zur Dankeskirche. Entlang herrlicher Gartenanlagen gelangen wir durch das Knooper Gehölz zum Gut Knoop. Wir durchqueren die Gutsanlagen und folgen den Spuren des alten Eiderkanals auf schmalen verwilderten Pfaden bis zur Rathmanndorfer Schleuse. Im Café „Schleusengarten“ gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Über den Achtstückenberg (23 m) von dem sich bei weiter Sicht über das Land – noch ein Stück des alten Kanalverlaufs erkennen lässt, gehen wir zunächst Richtung Levensauer Hochbrücken. Auf dem Rückweg führt uns der Kanalwanderweg bis zu einem idyllischen Waldstück, durch das wir parallel zum Bett des renaturierten Eiderkanals wandern. Unter den Holtenauer Hochbrücken geht es zurück zum Binnenhafen des NOK und wir setzen mit der „Adler 1“ über den Kanal in die Wik zu unserem Ausgangspunkt.

Halbtageswanderung entlang von Steilküste, naturbelassenen Stränden, Häfen mit herrlichen Ausblicken auf die Förde.

Auch bei der kürzeren Strecke wird in Schilksee gestartet. Nicht nur während der Kieler Woche ist der Olympia Hafen von 1972 Treffpunkt des Segelsports. Nachdem wir uns internationale Regattaluft durch die Nase haben wehen lassen, führt uns der Weg weiter entlang des Steilufers Richtung Falkenstein, mit Blick auf Förde und naturbelassenem Strand. Von Falkenstein gelangen durch Feld und Wald zum ehemaligen Gut Seekamp mit seinem Skulpturenpark des Künstlers Hans Kock. Wir umrunden Seekamp und gelangen zu den Seekamper Seewiesen im Tal der Schilkseer Au, ein spannendes und artenreiches Biotop, welches wir durchqueren. Durch Alt-Schilksee führt uns der Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Tageswanderung mit historischen und naturkundlichen Ein- und Ausblicken

Wir beginnen unsere Wanderung an der Forstbaumschule, einer der schönsten Parkanlagen Kiels. Unser Weg führt uns entlang der Wiker Bucht, vorbei am Flandernbunker durch das maritime Quartier, weiter zur Aussichtsplattform „Wiker Balkon“ mit Ausblick auf die Holtenauer Schleusenanlagen und Kieler Förde. Mit der „Adler 1“ kreuzen wir den Nord-Ostsee-Kanal, mit Glück ganz dicht an einem der Schleuse einfahrenden Schiff vorbei und gutem Ausblick zur Schleusenanlage. Im historischem Lotsenviertel Holtenau gehen wir an Land. Unser Weg führt uns Richtung Tiessenkai – Fans des Kieler Tatorts wird das Schiffercafé am Tiessenkai ein Begriff sein – weiter vorbei am Leuchtturm und historischer Seebadeanstalt (nach Wunsch mit Badestopp) zur Dankeskirche. Entlang herrlicher Gartenanlagen gelangen wir durch das Knooper Gehölz zum Gut Knoop. Wir durchqueren die Gutsanlagen und folgen den Spuren des alten Eiderkanals auf schmalen verwilderten Pfaden bis zur Rathmanndorfer Schleuse. Im Café „Schleusengarten“ gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Von dort geht es weiter entlang des NOK Richtung Levensauer Hochbrücken nach einem Anstieg von ca. 45 m werden wir mit einem herrlichen Ausblick auf den NOK und die umliegenden Wälder und Felder belohnt. Auf der anderen Seite angekommen verschwinden wir nach einigen 100 Metern in ein Gehölz mit Tiergehege. Dam- und Muffelwild sind frei laufend. Nach der Umrundung eines idyllischen Waldsees, umgeben von Buchen, Eichen Erlen und Ulmen passieren wir Gartenanlagen und gelangen zur Forstbaum-Schule zurück.

Tageswanderung entlang von Steilküste, naturbelassenen Stränden, Häfen mit herrlichen Ausblicken auf die Förde.

Los geht es in Schilksee. Nicht nur während der Kieler Woche ist der Olympia Hafen von 1972 Treffpunkt des Segelsports. Nachdem wir uns internationale Regattaluft durch die Nase haben wehen lassen, führt uns der Weg weiter nach Strande, ein Yacht- und Fischerhafen, der seinen idyllischen Charme bewahrt hat. Morgens gibt es am Fischsteg Fang vom Boot zu kaufen. Wir wandern entlang der Promenade Richtung Bülker Leuchtturm, der die Einfahrt zur Kieler Förde markiert. Unser Weg führt uns entlang der Steilküste, durch Feld und Wald nach Alt Bülk. Durch Alt-Schilksee steuern wir den Seekamper Seewiesen im Tal der Schilkseer Au zu, ein spannendes und artenreiches Biotop, welches wir durchqueren. Eine Rast legen wir auf dem ehemaligen Gut Seekamp mit seinem Skulpturenpark des Künstlers Hans Kock ein. Unser Weg führt uns wieder zur Steilküste Richtung Falkenstein. Wir begeben uns entlang eines naturbelassenen Strandes zu unserem Ausgangspunkt zurück.