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Samstag, 11. September 2010
 

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Christian Birkes Blog

Meine persönlichen Eindrücke und Tipps

Christian Birke, Geschäftsführer des familiengeführten Hotel Birke in Kiel an der Ostsee, Schleswig-Holstein, berichtet in seiner "Flaschenpost" aus dem Hotel, dem Restaurant Fischers Fritz und von Plätzen in Schleswig-Holstein, die auch für Sie interessant sein könnten - Lesen Sie sich doch einfach mal ein und erfahren Sie Neues von "Vor und hinter dem Deich"!

 

Besinnlichkeit in Waldesruh

Weihnachten steht bald vor der Tür und eine sehr nette Journalistin der Diva interviewte mich über meine Weihnachtspläne und -traditionen. Nachfolgend können Sie das Interview lesen:

Besinnlichkeit in Waldesruh

Gastronomie-Familie Birke liebt Ruhe und Feierliches an den Festtagen

„Waldesruh“ – allein der Name beschreibt schon genau das, wonach sich die meisten Menschen an den Feiertagen am meisten sehnen. Ein dichter Wald, am besten im tiefen Schnee versunken, Tiere, die an einer Krippe stehen und drinnen in der warmen Stube taucht der Glanz der Kerzen am Baum alles in eine besondere Weihnachtsstimmung. Das Waldesruh in Kiel-Hasseldieksdamm steht aber für einen gewachsenen Gastronomiebetrieb, der in der dritten und vierten Generation von der Familie Birke geführt wird. Wie es dort an Weihnachten zugeht, erzählte Christian Birke diva-Redakteurin Ulrike Volkmann.

„Wir mögen es hier besonders besinnlich“, so der Juniorchef des Hotel Birke-Waldesruh, „wir beginnen schon Wochen vor dem ersten Advent mit den Vorbereitungen und der Dekoration in den beiden Häusern. Und dann ist es hier wirklich sehr schön. Innen und außen leuchten unzählige Lichter und im ganzen Haus riecht es lecker nach Gebäck und diesen ganzen tollen Adventsgewürzen wie Kardamom und Sternanis.“ Auch heute leuchten dem erwachsenen Christian Birke die Augen bei dem Gedanken an das festliche Haus, wie muss es ihm denn da erst als kleiner Steppke gegangen sein?

„Als ich ein kleiner Junge war, da hatten wir das Restaurant „Waldesruh“ ja verpachtet und meine Eltern betrieben das Hotel Birke als reinen Garnibetrieb. Da war es relativ ruhig für uns. Weihnachten hat meine Großmutter immer einen leckeren Karpfen oder Weihnachtsgans auf den Tisch gebracht. Bei meinen Eltern und mir gab es da traditionell Fondue oder Raclette zum Abendessen, damit man schön lange beisammen sitzen konnte.“

Heute sieht das Programm bei Christian Birke etwas anders aus: „Wir haben natürlich das Hotel und Restaurant geöffnet über die Feiertage. Auch am Heiligenabend sind schon einige Zimmer gebucht. Diese Gäste sehnen sich nach Ruhe und Entspannung. Trotzdem wird es am 24. Dezember ein weihnachtliches Bufett geben und mein Vater wird alle Gäste begrüßen.“ Danach zieht sich der Senior mit seiner Familie in die an das Hotel angrenzenden Privaträume zurück. Christian Birke hingegen wird den Heiligen Abend bei seiner Mutter in Hamburg verbringen. Gemeinsam mit ihr und den Großeltern wird dann hier selbst in der Küche gewerkelt. Wild, frisches Gemüse und Polenta stehen auf der Speisenkarte. Ein letztes Durchatmen für den Hotelier, den es am ersten Feiertag natürlich schon wieder in den Betrieb nach Kiel zieht.

Weihnachtsduft im ganzen Haus

„Das Schöne an einem Familienbetrieb ist, dass wir alle an einem Strang ziehen und die ganze Familie sich in der Betreuung unserer Gäste abwechseln kann. Früher, als meine Großeltern das Waldesruh noch allein bewirtschafteten, da sah es noch etwas anders aus. Da war es für sie sehr hektisch, wenn das Restaurant an den Feiertagen mittags richtig voll war und abends Tanz mit live Musik statt fand“, so Christian Birke.

Auch heute stehen die Gäste im Mittelpunkt, aber eine gute Planung und vor allem viel Teamgeist sollen allen Mitarbeitern und deren Familie genügend Zeit lassen, selbst ein besinnliches Fest zu feiern. „Die Dienstpläne für alle Mitarbeiter werden zwei Wochen im Voraus geschrieben. Da soll es so gerecht wie möglich zugehen“, erklärt Birke, „aber hier bringt sich jeder so sehr ein, das bekommen wir immer geregelt.“

Besonders schön empfindet er den 23. Dezember: „An dem Tag bringen wir das ganze Haus für das Fest auf Vordermann. Es liegt immer eine ganz besondere Spannung in der Luft und es riecht schon richtig festlich. Drei Weihnachtsbäume sind aufgestellt, dekoriert und verströmen einen ebenso besonderen Duft wie das selbstgebackene Weihnachtsgebäck.“

Am ersten und zweiten Feiertag geht es dann richtig rund. Mittags und abends können die Gäste hier ein leckeres Weihnachtsmenü genießen und sich richtig verwöhnen lassen. „Dass einer von der Familie dabei immer anwesend ist, ist selbstverständlich für uns. Das gehört einfach dazu“, findet Christian Birke, der sich erst im Januar nach der Silvester-Gala ein bisschen erholt und sein ganz persönliches „Waldesruh“ im Urlaub sucht. In einem Hotel. Wo sonst?

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